Tier & Mensch e.V.

Hessen geht voran – Brandenburg ist Spitze
„Giftschlangen billig abzugeben.“ Im Internet und in Zoogeschäften blüht zunehmend der Handel mit exotischen Tieren. Meist werden sie von Laien aus Angeberei und zum Spaß angeschafft. Dieser Unfug soll nun zumindest im Lande Hessen abgeschafft werden. Dank der Initiative der seit vielen Jahren erfolgreichen Tierschutzbeauftragten Madeleine Martin wird künftig das Halten von gefährlichen Exoten jeder Art verboten. Diese Verordnung ist überfällig und sollte für alle Wildtiere gelten. Denn niemand wird behaupten können, dass solche Tiere auch nur annähernd artgerecht untergebracht und gehalten werden können. Es wird höchste Zeit, dass die Bundesregierung ein entsprechendes Gesetz erlässt. 
In doppelter Hinsicht ist Brandenburg Spitze: Einerseits arbeiten 836 Betriebe nach ökologischen Richtlinien. Sie bewirtschaften 136.000 ha, das sind 10% der landwirtschaftlichen Nutzfläche.
Andererseits liegt das Land auch beim genehmigten Anbau von gentechnisch verändertem Mais vorn. Mehr als ein Drittel, nämlich 1.245 ha, sind in Brandenburg zu finden. Darauf könnten wir gern verzichten.
E. Ulich, Sept. 08
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