Tier & Mensch e.V.

Kaninchenmast, nein danke
Aus für Skandalkäfig

Das Bündnis „Kaninchenmast nein danke“ gewinnt an Aufmerksamkeit: Schon 70 Vereine haben sich angeschlossen um mit vereinten Kräften gegen die Käfighaltung von Mastkaninchen Druck zu machen. Ein erster Erfolg wurde im Sommer 2009 mit 20 000 Protest-Unterschriften innerhalb von wenigen Tagen erreicht: Eine winzige Häuschen-Ausauf-Kombination, die Tchibo für Heimkaninchenhaltung unter dem Namen „Paradiso“ bewarb, wurde schnell wieder vom Markt genommen und nun auch die Produktion eingestellt. Jedoch warten 25 Mio. Mastkaninchen immer noch darauf, dass die deutsche Regierung endlich  die industrielle Kaninchenmast in Batteriekäfigen verbietet.
Quelle: www.kaninchenmast.info
März 2010

Tierschutzbündnis gegründet

Mastkaninchen-Kampagne zeigt erste Erfolge

Vor ca. 14 Tagen startete das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ auf dem Berliner Alexanderplatz eine Unterschriftenlisten-Aktion gegen Kaninchenmastbetriebe. Dabei sind bis heute über 7.000 Unterschriften gegen Kaninchenmast-Betriebe gesammelt, ein großer Erfolg, denn nach der jetzigen Hochrechnung würden damit bis Jahresende ca. 100.000 Unterschriften zusammenkommen. 

Kritik an der Kaninchenmast-Lobby-Vereinigung nimmt zu

Als vor einigen Jahren das Thema Kaninchenmast in der Öffentlichkeit wahrgenommen worden ist und einige Handelskonzerne kurzfristig den Verkauf von Kaninchenfleisch eingestellt haben, wurde die Lobbyvereinigung GGE in Bonn gegründet. Oberstes Ziel dieser eher zweifelhaften Vereinigung ist es anscheinend, das Ansehen der Kaninchenmäster aufzupolieren und damit den Verkauf von Kaninchenfleisch zu fördern. Dabei gerät GGE immer mehr in Kritik.

Irreführende Werbung für Kaninchenfleisch im Toom-Markt

Gerne wird die Herkunft von Kaninchenfleisch mit Slogans wie „frisch vom Lande“ oder „Markenqualität“ verschleiert. An die Öffentlichkeit soll möglichst nicht kommen, unter welchen Bedingungen Kaninchen für die Fleischproduktion gehalten oder besser gesagt gemästet werden. Einen besonders tollen Trick hat sich die Firma Hordan aus Dresden ausgedacht, denn das Fleisch wird mit dem Aufdruck „Kaninchenfleisch aus Schloss Moritzburg“ verkauft, eine klar irreführende Werbung, denn die Kaninchen werden auf Schloss Moritzburg nicht gehalten, sondern in großen Mastfarmen in Ungarn und Tschechien, wie die Stadt Dresden auf Anfrage mitteilt. Zudem trägt das Fleisch das in die Kritik geratene GGE-„Qualitätssiegel“. Dabei handelt es sich um ein „Siegel“, das sich die Wirtschaft selbst verleiht. 

Tierschutzbündnis schreibt alle Bundestagsabgeordnete an

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne gegen Kaninchenmast-Betriebe hat das Tierschutzbündnis Ende letzter Woche alle Bundestagsabgeordneten per Post angeschrieben. Ziel dieser Brief-Aktion ist es, die Politik über das Schicksal der Kaninchen in den Mastbetrieben zu informieren und zum Handeln zu bewegen. Den Brief und eine Pressemitteilung finden Sie hier:

Tierschutzbündnis auf Spenden angewiesen

Als vor einigen Monaten die Idee des Tierschutzbündnisses aufkam und damit auch die Kampagne „Kaninchenmast, nein danke“, wurde über das Thema Finanzierung nicht so sehr nachgedacht, vorrangig ging es um die Sache. Als dann die ersten Rechnungen für Website und Videodokumentation auf dem Tisch lagen, wurden gezielt große Tierschutzorganisationen mit der Bitte um Kostenbeteilung angesprochen. Leider war die Beteiligung (bis auf einige, denen wir an dieser Stelle recht herzlich danken möchten) eher gering. Aus diesem Grund sehen wir uns gezwungen, unsere Partner anzusprechen und um eine Kostenbeteiligung zu bitten. Auch kleine Summen helfen uns weiter. Das Spendenkonto der Kampagne finden Sie hier: www.kaninchenmast.info/wp/spenden/

Ingo Schulz, Deutsches Tierschutzbüro, An Groß Sankt Martin 6 / 206
50667 Köln, Tel.: 0221-20463862, Fax: 01805-23363330882 

Info@tierschutzbilder.de  - www.tierschutzbilder.de - www.tierschutz-videos.de
Mai 2009
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