Tier & Mensch e.V.
Künstliche Missgeburten - spaßeshalber
Der kleinste Hund der Welt war 15 cm lang und wog weniger als 1 kg. Die stolze Besitzerin, die ihn gezüchtet hatte, schätzt seinen Wert auf 30 000 EURO, denn er steht im Guinnessbuch der Rekorde. Nun verklagt sie einen Tierarzt auf Schadensersatz, weil dieser den Hund bei einer Erkältung falsch behandelt hätte.
(Quelle: "TIERSCHUTZ“, Hamburg)
Ebenfalls im Guinnessbuch der Rekorde steht der Hund mit den längsten Ohren, sie messen 29,2 cm. Sie sind mit 45 000 EURO versichert. Die Ohren hängen dem Hund beim Fressen im Napf, und manchmal stolpert er darüber.
(Quelle: Berliner Morgenpost)

Was sind das für Menschen, die sich solche Späße am Tier erlauben? Sind die Tiere etwa glücklich? Die Natur bringt allerlei Merkwürdigkeiten hervor, aber solche Missgeburten wären nicht lebensfähig. Da sind Menschen am Werke, die ihr Selbstbewusstsein auf diese Weise befriedigen wollen, weil sie sonst nichts Wertvolles in ihrer Persönlichkeit entdecken können. Dann lassen sie ihren Drang nach Eitelkeit am Tier aus.
Die Nazis haben das auch schon mit Menschen gemacht. Ausgesuchte SS-Männer "nordischen" Typs mussten mit entsprechen Frauen Kinder zeugen, um die hochwertige germanische Rasse zu vermehren.
Und nun kommt noch die Gen-Manipulation dazu. Forscher erlauben sich allerlei genetische Späße an Pflanzen und Tieren. So z.B. eine Tomate, die nach Gurke schmeckt - und umgekehrt. Oder "leuchtende" Fische. Wir warten darauf, dass mal jemand eine Tomate herstellt, die wieder richtig nach Tomate schmeckt.
Und das Klonen von Menschen ist auch nicht mehr weit.
Es gibt genug Väter in der Welt, die sich für so wertvoll halten, dass sie ihre Nachkommen aus der eigenen Zelle herstellen lassen würden. Es kann nicht mehr lange dauern, bis auch das geschieht.
E.Ulich, Mai 05
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